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Baustellenbesuch am Höhlerberg

Wie sieht eigentlich ein Windradfundament aus, bevor der Turm darauf steht? Dieser Frage sind wir gestern gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Pohlheimer Kommunalpolitik nachgegangen. Bei bestem Baustellenwetter, also grau und windig, haben wir zwei Standorte im Windpark Höhlerberg besucht.

Der Bau läuft seit dem vergangenen Winter. Rodung, Zuwegung, Erdbau, und seit Juli stehen die Fundamente für beide Anlagen. Ab Oktober folgt der Kabeltrassenbau, im Winter beginnt der Aufbau der Betontürme, ab dem Frühjahr wird errichtet. Wenn alles läuft wie geplant, liefern die beiden Nordex N163 mit zusammen 11,4 MW ihre erste Kilowattstunde im Frühjahr 2027. Das reicht rechnerisch für rund 7.000 Haushalte.

Auf der Baustelle beantwortet sich vieles von selbst, was auf dem Papier abstrakt bleibt. Wie lange dauert der Bau noch? Wo werden die großen Bauteile umgeladen (nämlich auf einer Fläche außerhalb des Waldes)? Welche Auflagen macht die Genehmigungsbehörde, und wer kontrolliert das? Und vor allem: Was bleibt am Ende stehen, und was wird nach der Bauphase wieder zurückgebaut? Genau solche Fragen lassen sich vor Ort besser klären als in jeder Präsentation.

Zum Schluss haben wir noch über das Große geredet: über das EEG 2027 und das Netzanschlusspaket, die derzeit im Bundestag beraten werden, und darüber, was beides für Projekte wie dieses und für die Kommunen vor Ort bedeutet. Ein offener, konstruktiver Austausch, bei dem es weniger um Positionen ging als um die Frage, wie wir gemeinsam ans Ziel kommen.

Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben. Wir kommen gerne wieder, dann hoffentlich mit stehenden Türmen. 🌱

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